| Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben
Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um Al Qawain, Ras Al Khaimah, Fujairah
(geografische Reihenfolge und amtliche Schreibweise in den VAE).
Sprache
Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird
auch Englisch gesprochen und verstanden.
Währungseinheit
Dirham (Dh.)
1 Dirham = 100 Fils.
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Umtausch
Es gibt überall Wechselstellen. Devisen können bis zu einer Summe von
90.000 DH frei getauscht werden. Am günstigsten ist der Geldwechsel meist
bei offiziellen Wechselbüros in den Souks.
Internationale Kreditkarten
Ja - werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen Geschäften akzeptiert.
Geldautomat
Ja - Barabhebung mit PIN-Code ist möglich.
Reiseschecks
Ja - Werden fast überall akzeptiert.
Hinweise
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse"
für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert,
den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland)
erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen
Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen
etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden Während der europäischen
Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.
Stromspannung
220-250 Volt Wechselstrom, 50 Hertz Für den Anschluss benötigt man normalerweise
dreipolige Stecker. Flache Eurostecker kann man so einstecken, für Schukostecker
braucht man allerdings einen Adapter. In den Hotels ist oft zumindest eine Steckdose
damit ausgestattet, weitere Adapter erhält man auf Anfrage. In den VAE sind
Adapter in jedem Elektrogeschäft und allen größeren Supermärkten
für wenig Geld erhältlich.
Post
Emirates Post bietet in seinen Postämtern alle Arten von Postservice an.
Luftpost nach Europa braucht knapp eine Woche, im Ramadan länger.
Telefon
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der
Schweiz in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt
man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. NOTRUFNUMMERN: Polizei
999, Unfallrettung in Abu Dhabi, der Stadt Al Ain, und Fujairah 998, in den übrigen
Emiraten 999, Feuerwehr 997.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900/1800. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern
in den VAE von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Internet
Länderkürzel: .ae Überall sind preiswerte und schnelle Internetverbindungen
möglich (Dial, ISDN, ASDL, Circuit, auch Flatrates), in allen Städten
gibt es Internetcafes.
Einreise für Deutsche
Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch
mindestens 6 Monate gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass und
bestätigtes Rückreiseticket.
Einreise für Österreicher
Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch
mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und bestätigtes Rückreiseticket
Einreise für Schweizer
Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch
mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und bestätigtes Rückreiseticket.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), 6. August (Jahrestag der Thronbesteigung), 2. und 3. Dezember
(Nationalfeiertag). Außerdem gibt es zahlreiche, jährlich wechselnde
islamische Feiertage. Die auf einen Freitag fallenden Feiertage werden durch den
darauf folgenden Tag oder einen der Feiertagsfolge angehängten arbeitsfreien
Tag abgegolten. Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Donnerstag. Für alle
staatlichen Einrichtungen gelten seit September 2006 Freitag/Samstag als Wochenende
(vorher Donnerstag/Freitag). Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Die
Hauptferienmonate sind Juli und August. Grundsätzlich sollte man sich vor
Planungen von Geschäftsreisen erkundigen, ob in besagtem Zeitraum religiöse
oder staatliche Feiertage stattfinden, denn über die Feiertage und natürlich
auch in den Hauptferienzeiten machen viele Emiratis Urlaub.
Öffnungszeiten
Seit dem 1. September 2006 gibt es eine neue Wochenendregelung in den Vereinigten
Arabischen Emiraten: Künftig werden der Freitag und der Samstag das Wochenende
bilden (zuvor Donnerstag und Freitag). Diese Regelung gilt für alle staatlichen
und öffentlichen Institutionen. Banken: Sa bis Mi 7-12 Uhr, Do schließen
einige bereits um 11 Uhr, manche Filialen sind auch nachmittags zwischen 16 und
18.30 Uhr geöffnet; Post: Große Postämter haben So bis Do rund
um die Uhr geöffnet, kleinere mit Mittagspause oder sogar nur vormittags.
Postschalter gibt es auch an den Tankstellen der Kette "Emarat"; Geschäfte:
Sa bis Do 8/10-13 Uhr, 16-18/21 Uhr, teilweise bis 24 Uhr, Shoppingmalls sind
normalerweise bis 22 Uhr geöffnet, zum Teil auch durchgehend; Behörden:
Normalerweise So bis Do 7-13 Uhr im Sommer, 8-14 Uhr im Winter, in den einzelnen
Emiraten können die Öffnungszeiten etwas variieren; Büros: So bis
Do 8-13, 16-19.30 Uhr, Do 8-13 Uhr.
Kleidung
Für die heißen Monate sollte man leichte, atmungsaktive und gut waschbare
Sommerkleidung mitnehmen. Da alle öffentlichen Gebäude, Hotels und Supermärkte
klimatisiert sind, empfiehlt es sich, auf jeden Fall auch leichte Pullover und
Jacken dabeizuhaben. In den Wintermonaten braucht man in den Abendstunden auch
schon mal leichte Wollsachen. Zu empfehlen sind außerdem auch bequeme Schuhe,
gute Sonnenbrillen und ein Sonnenschutz. Frauen sollten sich zurückhaltend
kleiden. So sollte man beim Stadtbummel keine ärmellosen Kleider und keine
Shorts tragen (dies gilt genauso für Herren). Bade- und Strandkleidung sind
am Swimmingpool oder am Hotel-Strand kein Problem. Shorts, Blusen/Kleider mit
schmalen Trägern und Ähnlichem sind nur innerhalb der Hotelanlagen angebracht.
Kulinarisches
Die Vielfalt im Speisezettel ist groß. In den Emiraten speist man nicht
nur arabisch, sondern auch indisch, persisch, chinesisch, deutsch, italienisch,
mexikanisch - bis hin zum amerikanischen Fast Food. Die originale Küche der
Emirate zeichnet sich vor allem durch die vielen Gewürze aus. Es gibt zahlreiche
gut gewürzte typische Gerichte - vom Auberginen-Püree bis zu den mit
Reis gefüllten Weinblättern, von den dicken Bohnen bis zu Lammfleisch
mit Zimt. Man bekommt natürlich auch alle Arten von Fischen, Langusten und
Hummerkrabben aus dem Arabischen Golf. Besonders die libanesische Küche ist
in den VAE stark vertreten. Bei den Getränken muss man sich daran gewöhnen,
dass Alkohol jeglicher Art nicht landesüblich und zum Teil streng verboten
ist. Man trinkt Kaffee und Tee, auch Obstsäfte. Vor allem aber: Wasser, das
in Flaschen überall verkauft wird. Übrigens kann man in allen Hotels
auch unbesorgt Wasser aus der Wasserleitung trinken.
Sitten und Gebräuche
Zu den wichtigen traditionellen Sportarten gehört in den Emiraten die Falknerei.
Nicht selten sieht man Jagdfalken, die ihre Besitzer begleiten und dabei stolz
auf dem handschuhgeschützen Handgelenk thronen. Die Kamelrennen sind meist
hochdotiert und haben viele Anhänger. Die Rennkamele sind außerordentlich
wertvoll. In der Nähe der Rennbahnen kann man als Besucher Training und Pflege
der Tiere beobachten. Inzwischen ist man in den Emiraten längst so weit,
dass am Strand Bikinis (nicht oben ohne!) möglich sind. Allerdings ist es
für die Einheimischen an den öffentlichen Stränden nach wie vor
üblich, bekleidet ins Wasser zu gehen. In den Städten sollte man darauf
achten, keine Shorts und keine ärmellosen Kleider zu tragen. Die Vereinigten
Emirate lassen auch keine pornografische Literatur zu, zu denen auch westliche
Zeitschriften gezählt werden. Alkohol ist - dem Koran nach - für Muslime
verboten. Doch in Hotelbars bekommt man (aber nicht überall!) auch einen
Drink. Restaurants außerhalb der Hotels haben meist keine Lizenz, Alkohol
auszuschenken, in Umm Al Qawain und Ras Al Khaimah gibt es Geschäfte (Baracuda
Resort und Bin Majid beach Hotel), in denen alkoholische Getränke für
den privaten Gebrauch erwerben kann. Offiziell ist allerdings der Transport von
einem Emirat in ein anderes an den Erwerb einer Lizenz gebunden, was aber selten
kontrolliert wird. In Zeiten des Ramadan ist das öffentliche Leben stark
beeinflusst. In der Öffentlichkeit sollte - aus Respekt vor den Gläubigen
- nichts gegessen, getrunken oder geraucht werden. Umweltbewusstsein ist in den
Emiraten seit jeher ausgeprägt. Das Wegwerfen von Papier oder Zigarettenstummeln
wird auch bei Touristen bestraft.
Souvenirs
Die Arabischen Emirate kennen keine Steuern, wenn es ums Einkaufen geht. Besonders
Waren aus der Elektronik-Branche können günstig gekauft werden. Aber
auch die traditionellen Souvenirs sind preiswert: Teppiche, Silberwaren, Schmuck,
Messingwaren, kunsthandwerkliche Gegenstände. Dabei kommt Silberschmuck beispielsweise
überwiegend aus Jemen, Teppiche aus Afrika und Indien. Und die schönen
alten arabischen Gebrauchsgegenstände wie Messingkannen oder Holzwaren sind
kaum noch (oder nur sehr teuer) zu bekommen. Dubai ist ein besonders guter Einkaufstipp.
Viele Touristen fliegen nur zum Shopping nach Dubai (als Zwischenstopp sehr empfohlen).
Die Stadt hat als eines der großen Goldhandelszentren der Welt sehr günstige
Goldpreise. Handeln ist beim Einkaufen üblich und geradezu ein Volksspaß,
in den Basaren noch mehr als in den Geschäften. Ein Drittel herunterzuhandeln
ist meist kein Problem - manchmal ist sogar die Hälfte möglich. Vor
allem, wenn bar bezahlt wird.
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus,
Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate
auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.)
kann im Einzelfall Impfschutz auch gegen Tollwut und / oder Typhus sinnvoll sein.
Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt
mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden
werden.
HIV / Aids
Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Es besteht aber ein grundsätzliches Infektionsrisiko.
Bitte entsprechende Schutzmaßnahmen beachten.
Prophylaxe
Durch allg. Hygienemaßnahmen (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes
Wasser) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung,
Verhalten) können die meisten Durchfälle und andere Tropen- und Infektionserkrankungen
vermieden werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind von der WHO für
malariafrei erklärt worden, nachdem längere Zeit keine Malariaübertragung
im Land feststellbar war. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor,
allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden.
Die medizinische Versorgung auf dem Lande ist mit Europa nicht immer zu vergleichen,
in den größeren Städten jedoch jeweils relativ gut. Auch deutschsprachige
Ärzte sind dort tätig. Gelegentlich fehlen aber auch europäisch
ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte auf dem Lande.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine
zuverlässige Reiserückholversicherung sind grundsätzlich empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte ggf. mitgenommen und dann unterwegs den
Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette). Auch hierzu
ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Lassen Sie sich vor einer Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate durch eine
tropenmedizinische Beratungsstelle / einen Tropenmediziner / Reisemediziner beraten.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden
wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit
der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende
Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben
Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die
Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus
Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen
gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden
zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner
ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot.
Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen
oder immer völlig aktuell sein.
Zollbestimmungen
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt
sind, können zollfrei mitgeführt werden. Zollfreiheit besteht auch für
sonstiges, vom Reisenden benötigtes Reisegut. Im persönlichen Handgepäck
können noch zollfrei eingeführt werden: bis 2.000 Zigaretten oder 200
Zigarren oder 2 kg Tabak; eine angemessene Menge Parfüm.
Nichtmoslems ab 18 Jahren dürfen noch 2 Liter Spirituosen und 2 Liter Wein
mitführen (gilt nicht bei Einreise nach Sharjah, da dort Alkoholverbot herrscht).
Anmerkung: Die Flughäfen Abu Dhabi und Dubai besitzen auch im Ankunftsbereich
sehr günstige Duty Free Shops, so dass sich Reisende auch dort noch mit Tabakwaren
usw. versorgen können. Einfuhrverbot besteht für: - aus Asien stammendes
lebendes Geflügel bzw. aus Asien stammende andere lebende Vögel sowie
alle aus asiatischem Geflügel hergestellten Produkte; - Waren, die israelischen
Ursprungs sind; - Drogen; - pornographische Literatur (fast alle westlichen Illustrierten
werden wegen ihrer freizügigen Bilder als solche angesehen), Filme und Videos;
- bestimmte Bücher, die in den VAE nicht erlaubt sind.
Große Vorsicht ist außerdem geboten bei der Einfuhr von Medikamenten.
Auch wenn sie zum Eigenverbrauch bestimmt sind, sollte man einen Nachweis des
verschreibenden Arztes mitführen, damit es keinerlei Probleme bei der Ein-
und Ausreise gibt. Trotzdem sollten benötigte Medikamente mitgebracht werden,
da die Einfuhrliste der VAE nicht alle Medikamente aufweist und es schwierig werden
könnte, das gleiche oder ähnliche Präparat vor Ort zu bekommen.
Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischen Artikeln wird streng
bestraft. Bereits freizügige Illustriertentitelseiten könnten als Pornographie
ausgelegt werden. Bespielte Videokassetten werden ggf. überprüft bzw.
beschlagnahmt.
Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Auf Drogenbesitz - auch zum Eigenkonsum, auch sog. weiche Drogen - in Kleinstmengen
von weniger als 0,1 g in Reisegepäck, Kleidung oder Körper stehen in
den Vereinigten Arabischen Emiraten drakonische Strafen. Für Drogenhandel
kann die Todesstrafe verhängt werden.
Man macht sich beim Fotografieren/Filmen von folgenden Einrichtungen unter Umständen
strafbar: militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpaläste,
öffentliche Gebäude, Industrieanlagen, Erdöl-/Erdgasanlagen.
Die VAE sind ein islamisches Land. Alkoholkonsum ist nur in lizenzierten Aufenthaltshotels
erlaubt. Alkoholkonsum im Emirat Sharjah ist gänzlich untersagt. Alkoholverstöße
(z.B. Alkohol am Steuer) werden in den VAE auch für Nichtmoslems streng bestraft,
meist mit Haftstrafen.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Die generelle Sicherheit für Touristen ist in den VAE auf einem hohen Niveau,
die üblichen Vorsichtsmaßnahmen reichen aus.
FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen,
Herrscherpaläste, öffentliche Gebäude, Industrieanlagen sowie Ölförderanlagen
dürfen nicht aufgenommen werden. Bei Personenaufnahmen (speziell von Frauen)
ist größte Zurückhaltung angebracht.
DROGEN/ALKOHOL: Alkohol kann, mit Ausnahme der Duty Free Shops am Flughafen,
nur in lizenzierten Alkoholläden gekauft werden. Eine Berechtigung (Liquor
Licence) ist nötig; diese kann nur von nichtmoslemischen Aufenthaltsberechtigten
erworben werden. Der Konsum von Alkohol ist nur in lizenzierten Hotels (meist
Vier- und Fünf-Sterne-Hotels) sowie in bestimmten Sportklubs und Gesellschaften
erlaubt. Im Emirat Sharjah ist Alkoholkonsum komplett untersagt. Alkoholverstöße,
z.B. auch Alkohol am Steuer, werden in den gesamten VAE streng bestraft.
RAUCHEN: In den VAE herrscht ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen
Einrichtungen und an allen öffentlichen Plätzen, in Shopping Malls,
Bildungseinrichtungen, Postämter, Büros, Internet-Cafés, Coiffeur-Salons,
Restaurants und Kinos. Bei Zuwiderhandlungen können Geldstrafen verhängt
werden.
RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von
Jahr zu Jahr (2008: 1./2. September bis 29./30. September). Während dieser
Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke
und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten
sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen,
Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist
im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag
(z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels,
reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys
und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer
++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen
Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben.
Botschaft
Bezeichnung: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Klaus-Peter Brandes, außerordentlicher und bevollmächtigter
Botschafter
Ort: Abu Dhabi, The Towers at the Trade Center, West Tower, 14 th Floor, Abu Dhabi
Mall.
Telefon: (0097 12) 644 66 93
Fax: (0097 12) 644 69 42
Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 2591, Abu Dhabi,
Vereinigte Arabische Emirate.
Amtsbezirk: Vereinigte Arabische Emirate.
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Website: http://www.abu-dhabi.diplo.de
Sonstiges:
Behördensprachen: Arabisch
Hinweis: Bei Benutzung einer Telefon- bzw. Faxverbindung via Satellit (Satcom)
entstehen höhere Gebühren.
Haftungsausschluss
Die Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den verfügbaren und als vertrauenswürdig
eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts zum 31.01.2008.
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine
Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen
werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch
ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt
allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht
abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen
immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können
sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet
wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen
Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen
enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz
mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird
darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen
in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt, Bürgerservice, Arbeitseinheit 040, D-11013 Berlin
Tel.: (03018) 172000, Fax: (03018) 1751000
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