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Reiseinformationen Vereinigte Arabische Emirate
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Routen und Reiseinformationen
Route 1 - Yachting & Lifestyle - Traumhafte Emirate YachtCruising Reiseanmeldung
Route 2 - Golf am Golf
  Route 3 - Dubai - Metropole der Superlative - 3 Tagestour
  Route 4 - Dubai & Abu Dhabi - 4 Tagestour
  Routenkalender Dubai / Preise 2008
Routenkalender Dubai / Preise 2009
Klimatabelle Vereinigte Arabische Emirate
Reiseinformationen Vereinigte Arabische Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um Al Qawain, Ras Al Khaimah, Fujairah (geografische Reihenfolge und amtliche Schreibweise in den VAE).

Sprache
Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen und verstanden.

Währungseinheit
Dirham (Dh.)
1 Dirham = 100 Fils.

Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch
Es gibt überall Wechselstellen. Devisen können bis zu einer Summe von 90.000 DH frei getauscht werden. Am günstigsten ist der Geldwechsel meist bei offiziellen Wechselbüros in den Souks.

Internationale Kreditkarten
Ja - werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen Geschäften akzeptiert.

Geldautomat
Ja - Barabhebung mit PIN-Code ist möglich.

Reiseschecks
Ja - Werden fast überall akzeptiert.

Hinweise
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Klima
Die Gebiete der Vereinigten Arabischen Emirate haben teils tropisches, teils von den Wüsten beeinflusstes trocken-heißes Klima. In den Wintermonaten ist das meist angenehm, im Sommer kann es sehr heiß werden.
Jahrelang galt, es sei sinnlos, in den Sommermonaten auch nur an die Arabischen Emirate zu denken. Das hing wohl damit zusammen, dass die hohen Temperaturen in den Monaten Juni bis September vor allem den Einwohnern der Emirate selbst sehr unangenehm sind. Den Touristen, auch den deutschen, behagen sie ganz offenbar. Natürlich kann es im Sommer dort unglaublich heiß werden, man braucht meist einen Sonnenschutz und darf auch mit Sonnenöl nicht sparen, wenn man am Strand liegt.
Die sehr geringen Jahresniederschlägen, die meist im Winter fallen; verdunsten häufig bevor der Regen den Boden erreicht.

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.

Stromspannung
220-250 Volt Wechselstrom, 50 Hertz Für den Anschluss benötigt man normalerweise dreipolige Stecker. Flache Eurostecker kann man so einstecken, für Schukostecker braucht man allerdings einen Adapter. In den Hotels ist oft zumindest eine Steckdose damit ausgestattet, weitere Adapter erhält man auf Anfrage. In den VAE sind Adapter in jedem Elektrogeschäft und allen größeren Supermärkten für wenig Geld erhältlich.

Post
Emirates Post bietet in seinen Postämtern alle Arten von Postservice an. Luftpost nach Europa braucht knapp eine Woche, im Ramadan länger.

Telefon
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung in Abu Dhabi, der Stadt Al Ain, und Fujairah 998, in den übrigen Emiraten 999, Feuerwehr 997.

Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900/1800. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in den VAE von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet
Länderkürzel: .ae Überall sind preiswerte und schnelle Internetverbindungen möglich (Dial, ISDN, ASDL, Circuit, auch Flatrates), in allen Städten gibt es Internetcafes.


Einreise für Deutsche
Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass und bestätigtes Rückreiseticket.

Einreise für Österreicher
Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und bestätigtes Rückreiseticket

Einreise für Schweizer
Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und bestätigtes Rückreiseticket.

Feiertage
1. Januar (Neujahr), 6. August (Jahrestag der Thronbesteigung), 2. und 3. Dezember (Nationalfeiertag). Außerdem gibt es zahlreiche, jährlich wechselnde islamische Feiertage. Die auf einen Freitag fallenden Feiertage werden durch den darauf folgenden Tag oder einen der Feiertagsfolge angehängten arbeitsfreien Tag abgegolten. Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Donnerstag. Für alle staatlichen Einrichtungen gelten seit September 2006 Freitag/Samstag als Wochenende (vorher Donnerstag/Freitag). Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Die Hauptferienmonate sind Juli und August. Grundsätzlich sollte man sich vor Planungen von Geschäftsreisen erkundigen, ob in besagtem Zeitraum religiöse oder staatliche Feiertage stattfinden, denn über die Feiertage und natürlich auch in den Hauptferienzeiten machen viele Emiratis Urlaub.

Öffnungszeiten
Seit dem 1. September 2006 gibt es eine neue Wochenendregelung in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Künftig werden der Freitag und der Samstag das Wochenende bilden (zuvor Donnerstag und Freitag). Diese Regelung gilt für alle staatlichen und öffentlichen Institutionen. Banken: Sa bis Mi 7-12 Uhr, Do schließen einige bereits um 11 Uhr, manche Filialen sind auch nachmittags zwischen 16 und 18.30 Uhr geöffnet; Post: Große Postämter haben So bis Do rund um die Uhr geöffnet, kleinere mit Mittagspause oder sogar nur vormittags. Postschalter gibt es auch an den Tankstellen der Kette "Emarat"; Geschäfte: Sa bis Do 8/10-13 Uhr, 16-18/21 Uhr, teilweise bis 24 Uhr, Shoppingmalls sind normalerweise bis 22 Uhr geöffnet, zum Teil auch durchgehend; Behörden: Normalerweise So bis Do 7-13 Uhr im Sommer, 8-14 Uhr im Winter, in den einzelnen Emiraten können die Öffnungszeiten etwas variieren; Büros: So bis Do 8-13, 16-19.30 Uhr, Do 8-13 Uhr.

Kleidung
Für die heißen Monate sollte man leichte, atmungsaktive und gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da alle öffentlichen Gebäude, Hotels und Supermärkte klimatisiert sind, empfiehlt es sich, auf jeden Fall auch leichte Pullover und Jacken dabeizuhaben. In den Wintermonaten braucht man in den Abendstunden auch schon mal leichte Wollsachen. Zu empfehlen sind außerdem auch bequeme Schuhe, gute Sonnenbrillen und ein Sonnenschutz. Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. So sollte man beim Stadtbummel keine ärmellosen Kleider und keine Shorts tragen (dies gilt genauso für Herren). Bade- und Strandkleidung sind am Swimmingpool oder am Hotel-Strand kein Problem. Shorts, Blusen/Kleider mit schmalen Trägern und Ähnlichem sind nur innerhalb der Hotelanlagen angebracht.

Kulinarisches
Die Vielfalt im Speisezettel ist groß. In den Emiraten speist man nicht nur arabisch, sondern auch indisch, persisch, chinesisch, deutsch, italienisch, mexikanisch - bis hin zum amerikanischen Fast Food. Die originale Küche der Emirate zeichnet sich vor allem durch die vielen Gewürze aus. Es gibt zahlreiche gut gewürzte typische Gerichte - vom Auberginen-Püree bis zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, von den dicken Bohnen bis zu Lammfleisch mit Zimt. Man bekommt natürlich auch alle Arten von Fischen, Langusten und Hummerkrabben aus dem Arabischen Golf. Besonders die libanesische Küche ist in den VAE stark vertreten. Bei den Getränken muss man sich daran gewöhnen, dass Alkohol jeglicher Art nicht landesüblich und zum Teil streng verboten ist. Man trinkt Kaffee und Tee, auch Obstsäfte. Vor allem aber: Wasser, das in Flaschen überall verkauft wird. Übrigens kann man in allen Hotels auch unbesorgt Wasser aus der Wasserleitung trinken.

Sitten und Gebräuche
Zu den wichtigen traditionellen Sportarten gehört in den Emiraten die Falknerei. Nicht selten sieht man Jagdfalken, die ihre Besitzer begleiten und dabei stolz auf dem handschuhgeschützen Handgelenk thronen. Die Kamelrennen sind meist hochdotiert und haben viele Anhänger. Die Rennkamele sind außerordentlich wertvoll. In der Nähe der Rennbahnen kann man als Besucher Training und Pflege der Tiere beobachten. Inzwischen ist man in den Emiraten längst so weit, dass am Strand Bikinis (nicht oben ohne!) möglich sind. Allerdings ist es für die Einheimischen an den öffentlichen Stränden nach wie vor üblich, bekleidet ins Wasser zu gehen. In den Städten sollte man darauf achten, keine Shorts und keine ärmellosen Kleider zu tragen. Die Vereinigten Emirate lassen auch keine pornografische Literatur zu, zu denen auch westliche Zeitschriften gezählt werden. Alkohol ist - dem Koran nach - für Muslime verboten. Doch in Hotelbars bekommt man (aber nicht überall!) auch einen Drink. Restaurants außerhalb der Hotels haben meist keine Lizenz, Alkohol auszuschenken, in Umm Al Qawain und Ras Al Khaimah gibt es Geschäfte (Baracuda Resort und Bin Majid beach Hotel), in denen alkoholische Getränke für den privaten Gebrauch erwerben kann. Offiziell ist allerdings der Transport von einem Emirat in ein anderes an den Erwerb einer Lizenz gebunden, was aber selten kontrolliert wird. In Zeiten des Ramadan ist das öffentliche Leben stark beeinflusst. In der Öffentlichkeit sollte - aus Respekt vor den Gläubigen - nichts gegessen, getrunken oder geraucht werden. Umweltbewusstsein ist in den Emiraten seit jeher ausgeprägt. Das Wegwerfen von Papier oder Zigarettenstummeln wird auch bei Touristen bestraft.

Souvenirs
Die Arabischen Emirate kennen keine Steuern, wenn es ums Einkaufen geht. Besonders Waren aus der Elektronik-Branche können günstig gekauft werden. Aber auch die traditionellen Souvenirs sind preiswert: Teppiche, Silberwaren, Schmuck, Messingwaren, kunsthandwerkliche Gegenstände. Dabei kommt Silberschmuck beispielsweise überwiegend aus Jemen, Teppiche aus Afrika und Indien. Und die schönen alten arabischen Gebrauchsgegenstände wie Messingkannen oder Holzwaren sind kaum noch (oder nur sehr teuer) zu bekommen. Dubai ist ein besonders guter Einkaufstipp. Viele Touristen fliegen nur zum Shopping nach Dubai (als Zwischenstopp sehr empfohlen). Die Stadt hat als eines der großen Goldhandelszentren der Welt sehr günstige Goldpreise. Handeln ist beim Einkaufen üblich und geradezu ein Volksspaß, in den Basaren noch mehr als in den Geschäften. Ein Drittel herunterzuhandeln ist meist kein Problem - manchmal ist sogar die Hälfte möglich. Vor allem, wenn bar bezahlt wird.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann im Einzelfall Impfschutz auch gegen Tollwut und / oder Typhus sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.

HIV / Aids
Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Es besteht aber ein grundsätzliches Infektionsrisiko. Bitte entsprechende Schutzmaßnahmen beachten.

Prophylaxe
Durch allg. Hygienemaßnahmen (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes Wasser) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten Durchfälle und andere Tropen- und Infektionserkrankungen vermieden werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind von der WHO für malariafrei erklärt worden, nachdem längere Zeit keine Malariaübertragung im Land feststellbar war. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden.
Die medizinische Versorgung auf dem Lande ist mit Europa nicht immer zu vergleichen, in den größeren Städten jedoch jeweils relativ gut. Auch deutschsprachige Ärzte sind dort tätig. Gelegentlich fehlen aber auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte auf dem Lande. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind grundsätzlich empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte ggf. mitgenommen und dann unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Lassen Sie sich vor einer Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle / einen Tropenmediziner / Reisemediziner beraten.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.



Zollbestimmungen
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, können zollfrei mitgeführt werden. Zollfreiheit besteht auch für sonstiges, vom Reisenden benötigtes Reisegut. Im persönlichen Handgepäck können noch zollfrei eingeführt werden: bis 2.000 Zigaretten oder 200 Zigarren oder 2 kg Tabak; eine angemessene Menge Parfüm.
Nichtmoslems ab 18 Jahren dürfen noch 2 Liter Spirituosen und 2 Liter Wein mitführen (gilt nicht bei Einreise nach Sharjah, da dort Alkoholverbot herrscht).
Anmerkung: Die Flughäfen Abu Dhabi und Dubai besitzen auch im Ankunftsbereich sehr günstige Duty Free Shops, so dass sich Reisende auch dort noch mit Tabakwaren usw. versorgen können. Einfuhrverbot besteht für: - aus Asien stammendes lebendes Geflügel bzw. aus Asien stammende andere lebende Vögel sowie alle aus asiatischem Geflügel hergestellten Produkte; - Waren, die israelischen Ursprungs sind; - Drogen; - pornographische Literatur (fast alle westlichen Illustrierten werden wegen ihrer freizügigen Bilder als solche angesehen), Filme und Videos; - bestimmte Bücher, die in den VAE nicht erlaubt sind.
Große Vorsicht ist außerdem geboten bei der Einfuhr von Medikamenten. Auch wenn sie zum Eigenverbrauch bestimmt sind, sollte man einen Nachweis des verschreibenden Arztes mitführen, damit es keinerlei Probleme bei der Ein- und Ausreise gibt. Trotzdem sollten benötigte Medikamente mitgebracht werden, da die Einfuhrliste der VAE nicht alle Medikamente aufweist und es schwierig werden könnte, das gleiche oder ähnliche Präparat vor Ort zu bekommen.

Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischen Artikeln wird streng bestraft. Bereits freizügige Illustriertentitelseiten könnten als Pornographie ausgelegt werden. Bespielte Videokassetten werden ggf. überprüft bzw. beschlagnahmt.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Auf Drogenbesitz - auch zum Eigenkonsum, auch sog. weiche Drogen - in Kleinstmengen von weniger als 0,1 g in Reisegepäck, Kleidung oder Körper stehen in den Vereinigten Arabischen Emiraten drakonische Strafen. Für Drogenhandel kann die Todesstrafe verhängt werden.
Man macht sich beim Fotografieren/Filmen von folgenden Einrichtungen unter Umständen strafbar: militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpaläste, öffentliche Gebäude, Industrieanlagen, Erdöl-/Erdgasanlagen.
Die VAE sind ein islamisches Land. Alkoholkonsum ist nur in lizenzierten Aufenthaltshotels erlaubt. Alkoholkonsum im Emirat Sharjah ist gänzlich untersagt. Alkoholverstöße (z.B. Alkohol am Steuer) werden in den VAE auch für Nichtmoslems streng bestraft, meist mit Haftstrafen.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Die generelle Sicherheit für Touristen ist in den VAE auf einem hohen Niveau, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen reichen aus.

FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpaläste, öffentliche Gebäude, Industrieanlagen sowie Ölförderanlagen dürfen nicht aufgenommen werden. Bei Personenaufnahmen (speziell von Frauen) ist größte Zurückhaltung angebracht.

DROGEN/ALKOHOL: Alkohol kann, mit Ausnahme der Duty Free Shops am Flughafen, nur in lizenzierten Alkoholläden gekauft werden. Eine Berechtigung (Liquor Licence) ist nötig; diese kann nur von nichtmoslemischen Aufenthaltsberechtigten erworben werden. Der Konsum von Alkohol ist nur in lizenzierten Hotels (meist Vier- und Fünf-Sterne-Hotels) sowie in bestimmten Sportklubs und Gesellschaften erlaubt. Im Emirat Sharjah ist Alkoholkonsum komplett untersagt. Alkoholverstöße, z.B. auch Alkohol am Steuer, werden in den gesamten VAE streng bestraft.

RAUCHEN: In den VAE herrscht ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen und an allen öffentlichen Plätzen, in Shopping Malls, Bildungseinrichtungen, Postämter, Büros, Internet-Cafés, Coiffeur-Salons, Restaurants und Kinos. Bei Zuwiderhandlungen können Geldstrafen verhängt werden.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2008: 1./2. September bis 29./30. September). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben.

Botschaft
Bezeichnung: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Klaus-Peter Brandes, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Ort: Abu Dhabi, The Towers at the Trade Center, West Tower, 14 th Floor, Abu Dhabi Mall.
Telefon: (0097 12) 644 66 93
Fax: (0097 12) 644 69 42

Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 2591, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate.

Amtsbezirk: Vereinigte Arabische Emirate.
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de

Website: http://www.abu-dhabi.diplo.de

Sonstiges:
Behördensprachen: Arabisch
Hinweis: Bei Benutzung einer Telefon- bzw. Faxverbindung via Satellit (Satcom) entstehen höhere Gebühren.

Haftungsausschluss
Die Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts zum 31.01.2008.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt, Bürgerservice, Arbeitseinheit 040, D-11013 Berlin
Tel.: (03018) 172000, Fax: (03018) 1751000

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